Gudrun Luthringshausen Rohner

 

 

Als Tochter eines Landarztes in Österreich geboren und aufgewachsen, studierte ich zunächst in Wien und Regensburg Psychologie, Pädagogik und Sozial- wissenschaften, interessierte mich schon damals für die Tiefen der menschlichen Seele und die Kräfte, die in der Gestaltung menschlicher Biographien und Schicksale wirksam werden – Fragen, die in jenen Jahren unweigerlich zu Psychoanalyse und Sozialwissenschaften, aber auch zu Physik, Parapsychologie und zu ersten Kontakten mit Hypnose führten.

    

Nach dem Diplom ging ich mit dem Ziel zu promovieren in die Forschung an einer deutschen Universität.

Enttäuscht von den Realitäten in der „reinen“ Wissenschaft, machte ich eine sehr persönliche Krisen- und Krankheitserfahrung, erlebte die engen Grenzen der sogenannten Schulmedizin, und – wie so oft im Leben – eröffnete mir diese Erfahrung den Weg zu einer wesentlich tieferen Durchdringung der Fragen nach dem „missing link“ zwischen Psyche und Soma, der Verbindung von Körper, Geist und Seele.

So absolvierte ich eine mehrjährige Heilpraktikerschule sowie eine tiefenpsychologisch orientierte Therapieausbildung in therapeutischer Gruppenanalyse, die mir als Basis für Psychotherapieaus- und fortbildungen in verschiedenen Methoden und Verfahren diente (z.B. verschiedene Methoden der Humanistischen Psychologie, Transaktionsanalyse, TZI, Autonomietraining nach Grossarth-Maticek, NLP und  verschiedene Hypnosethera pietechniken zur Schmerzreduktion, Angstbewältigung, Prüfungsvorbereitung, Geburtsvorbereitung, Raucherentwöhnung, etc.).

1986 absolvierte ich in Münster die Heilpraktikerprüfung, assistierte ein Jahr lang in einer renommierten Praxis mit Schwerpunkten auf Neuraltherapie, Ozon- Sauerstofftherapien, Injektions- und Infusionstherapien, hospitierte danach in verschieden Naturheilpraxen zwischen Kiel und Konstanz und eröffnete im Mai 1988 meine eigene Naturheilpraxis in Münster/ Westfalen.

Eine weitere grosse Weichenstellung gab es 1995, als ich in einem seiner ersten Lehrgänge in Europa Dr. Dietrich Klinghardt  und seine Methode der Neural- und Psychokinesiologie – so hiess es damals – kennenlernte: endlich ein Gebäude, in dem alles Wissen sich zusammenfügen liess und einfliessen konnte in die individuelle Testung am einzelnen Patienten, diagnostisch wie therapeutisch! Und endlich – mit der Psychokinesiologie – der missing link zwischen Körper und Seele! Und endlich ein freier Fluss zwischen den Ebenen, ohne eine Erkrankung, Störung oder den Menschen, der daran leidet, in „Schubladen“ zu packen, einordnen zu wollen („organisch“ oder „psychisch“)!

Ich war begeistert, absolvierte alle Kurse über viele Jahre hinweg, besuche auch heute noch regelmässig Refresherseminare und Arbeitskreise und arbeite sehr gerne mit dem umfassenden Wissens- und Methodenschatz der heute so genannten Regulationsdiagnostik nach Dr. Klinghardt – von A bis Z, von Allergie, Ausleitung und Amalgamsanierung, Borreliose, Chronic Fatigue über Psychologische Fragestellungen bis Zahnstörfeldsanierung und Zahnmaterialaustestung!

Die  Psychokinesiologie-Ausbildung erforderte auch die Auseinandersetzung mit der Systemischen Therapie und dem Familienstellen; so durfte ich Bert Hellinger und seine Arbeit sowie einige seiner „SchülerInnen“ kennenlernen und tiefe Erkenntnisse über höhere Ordnungen gewinnen.

In den Jahren 2001 bis 2004 durfte ich meine psychologischen Kenntnisse noch um das Kontextuelle Coaching erweitern, das Erkenntnis- und Veränderungsprozesse rapide beschleunigen hilft und den psychokinesiologischen Prozess hervorragend ergänzt und bereichert!

Heute dient das breite Spektrum an Aus- und Fortbildungen sowie an medizinischen und therapeutischen Erfahrungen dazu, schnell ein passendes diagnostisches und therapeutisches Instrumentarium zur Hand zu haben, mit meinen Klientinnen und Klienten sehr gezielt und intensiv arbeiten zu können, und meist innerhalb relativ kurzer Zeit spürbare positive Veränderungen mit herbeiführen zu können – sei es im Hinblick auf die körperliche Gesundheit, die emotionale bzw. seelische Situation oder ganzheitlich– integrativ.

2003 kam ich in die Schweiz und arbeite seither zusammen mit meinem Mann im Rägeboge-Zentrum in Maur sowie in meiner kleinen Privatpraxis für Psychokinesiologie und Psychologisches Coaching in Erlenbach.

Ich bin glücklich und dankbar, dass ich schon so viele Jahre und immer noch in meinem Traumberuf arbeiten darf – ich tue es mit weiter wachsender Begeisterung und betrachte es als grosses Geschenk, so viele Menschen ein Stück auf ihrem Weg begleiten und ihnen Impulse geben zu dürfen.